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Kommunaler Wärmeplan

Vom Gemeinderat bestätigt

Der Kommunale Wärmeplan wurde am 
24. Februar, 2026 vom Gemeinderat bestätigt. 

Der Wärmeplan zeigt, wie die Wärmeversorgung in Alling Schritt für Schritt klimafreundlicher und zukunftssicher gestaltet werden kann und bietet Bürgern Orientierung für ihre Entscheidungen rund um Heizung und Gebäude. Lesen Sie den Gesamtbericht:

Gesamtbericht zum Kommunalen Wärmeplan

Bestandsanalyse zum Kommunalen Wärmeplan

Potentialanalyse zum Kommunalen Wärmeplan

Zielszenarien und Maßnahmen

Die zentralen Ergebnisse sind, kurz zusammengefasst, wie folgt:

  • Die Planung zeigt besonders gute Voraussetzungen für ein klimafreundliches Wärmenetz im Zentrum von Alling. Hier wird die Machbarkeit eines Wärmenetzes konkreter vom Gemeinderat betrachtet. 

  • Gebäude außerhalb der Eignungsgebiete können künftig insbesondere durch „Luft-Wärmepumpen und Pellets ggf. in Verbindung mit Solarthermie versorgt werden. Für Eigenheimbesitzer ist wichtig zu wissen: Ein Umbau des Gasnetzes zu einem Wasserstoffkernnetz im Raum München ist geplant, die tatsächliche Verfügbarkeit für Privathaushalte ist jedoch noch ungeklärt. 

  • Aktuell werden rund 40% der Gebäude mit Öl und 35% mit Gas beheizt. Mehr als die Hälfte der Gebäude gelten als wenig energieeffizient. Für sowohl eine Reduktion des CO2-Abdrucks als auch zur allgemeinen Energiekostensenkung bleiben Heizungs- und Dämmungsmaßnahmen daher besonders wichtig. 


Die Bedeutung der Wärmeplanung für den Wärmenetzbau
Die Kommunale Wärmeplanung bietet Bürgern, Gewerbetreibenden und der Gemeinde eine fachliche Grundlage zur weiteren Planung. Die Gemeinde Alling prüft nun in den hier dargestellten nachgelagerten Prozessen, die konkreten Fragen für eine Wärmenetz im Zentrum von Alling. 

Regelmäßige Aktualisierung

Mit dem erfolgreichen Abschluss der Kommunalen Wärmeplanung liegt nun ein Fahrplan für eine zukunftssichere Wärmeversorgung für die Gemeinde Alling vor. Dieser wird, wie gesetzlich vorgesehen alle fünf Jahre fortgeschrieben. Dies bedeutet, dass der Wärmeplan alle fünf Jahre mit Blick auf aktuelle Prioritäten, Technologien, Gesetze und lokale Besonderheiten überprüft und bei Bedarf angepasst wird. So können wir als Gemeinde neue Entwicklungen, Projekte und Erfahrungen in der Umstellung der Wärmeversorgung berücksichtigen.

Wichtig zu wissen

Die Kommunale Wärmeplanung ist ein Planungsinstrument zur Unterstützung einer klimafreundlichen Wärmeversorgung und hat keine gesetzlich verbindlichen Rechte oder Pflichten für Einzelne. Sie legt keine unmittelbaren Umstellungspflichten fest, sondern dient als Leitfaden und Entscheidungshilfe für die Gemeinde und Eigentümer. Rechtliche Verpflichtungen ergeben sich erst durch weitere konkrete Umsetzungsmaßnahmen oder durch andere gesetzliche Vorgaben wie das Gebäudeenergiegesetz. 

 

Die Gemeinde Alling gehört zu den ländlichen Vorreitern Deutschlands in Sachen Wärmewende und damit auch in dem Projekt der Kommunale Wärmeplanung. Gemeinsam mit dem Unternehmen GP JOULE entwickelt die Gemeinde Alling bereits ein mögliches Wärmenetz im Zentrum von Alling.

Um dem Ziel einer klimafreundlichen und sozialverträglichen Wärmewende gerecht zu werden, hat die Gemeinde Alling ebenfalls GP JOULE beauftragt eine Kommunale Wärmeplanung (KWP) zu entwickeln. Diese ist im Rahmen des Wärmeplanungsgesetzes von der Bundesregierung vorgeschrieben, unabhängig davon, ob bereits Wärmenetze bestehen oder geplant sind.

Der Kommunale Wärmeplan überprüft, ob es noch weitere Möglichkeiten gibt, klimafreundliche Wärme im Gemeindegebiet Alling zu erzeugen. In dieser Planung wird ebenfalls auf die Gebäude geschaut, die nicht bei dem aktuell angestoßenen Wärmenetz eingeplant werden können. Die Wärmeplanung schaut hier nach möglichen Erweiterungen des Wärmenetz oder alternativen, dezentralen Heizmethoden.

Bundesweit werden durch die Kommunale Wärmeplanung auf Gemeindeebene Wege und Möglichkeiten aufgezeigt, um das Ziel einer klimaneutralen Wärmeversorgung bis 2045 zu erreichen. Ziel ist es – unter Berücksichtigung der spezifischen örtlichen Gegebenheiten – die Möglichkeiten der Gemeinde für den Einsatz erneuerbarer Energien zur Wärmeerzeugung zu bestimmen und zu berechnen. Dabei soll die Planung

  • ökonomisch,
  • effizient und
  • sozialverträglich umgesetzt werden.

Die Gemeinde Alling dankt allen Bürgern sowie den beteiligten Fachstellen und Unternehmen herzlich für ihre Mitarbeit, ihre Hinweise und ihre aktive Beteiligung an diesem wichtigen, zukunftsweisenden Projekt der Wärmewende.

Gefördert von der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI)

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert die Bundesregierung seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

  • Über die Kommunale Wärmeplanung
  • So profitiert die Gemeinde von der Kommunalen Wärmeplanung
  • Wie es im Anschluss an die KWP weitergehen kann
  • Umsetzung der KWP mit dem Unternehmen GP JOULE CONSULT
  • Weitere Informationen zur KWP
  • Antworten auf häufige Fragen zum KWP