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Entwurf des Kommunalen Wärmeplans

Jetzt interessiert uns Ihre Meinung!

Der Entwurf des Kommunalen Wärmeplans für die Gemeinde Alling wurde vom Gemeinderat am 18. November 2025 einstimmig bestätigt. 

 

 

 

 

 

Diese Präsentationen fassen die Ergebnisse des Kommunalen Wärmeplans zusammen:

Bestandsanalyse zum Kommunalen Wärmeplan

Potentialanalyse zum Kommunalen Wärmeplan

Zielszenarien und Maßnahmen

Alle Bürger sowie Gewerbetreibende aus Alling sind eingeladen, den Zwischenstand einzusehen. 

Bis zum 6. Januar 2026 können Sie uns Ihr Feedback geben! 
Bitte schreiben Sie an Projektleiter Julian Henkel Email j.henkel@gp-joule.de.

Jede Stellungnahme hilft dabei, den Wärmeplan nicht nur technisch sinnvoll, sondern entlang der Interessen der Allinger zu entwickeln. Der Gemeinderat bittet ausdrücklich um Feedback zum Entwurf des Wärmeplans. Nutzen Sie diese Gelegenheit, die Wärmezukunft der Gemeinde Alling mitzugestalten – alle Hinweise fließen in die weitere Ausarbeitung ein!

Wichtig zu wissen: Die Kommunale Wärmeplanung ist ein Planungsinstrument zur Unterstützung einer klimafreundlichen Wärmeversorgung und hat keine gesetzlich verbindlichen Rechte oder Pflichten für Einzelne. Sie legt keine unmittelbaren Umstellungspflichten fest, sondern dient als Leitfaden und Entscheidungshilfe für die Gemeinde und Eigentümer. Rechtliche Verpflichtungen ergeben sich erst durch weitere konkrete Umsetzungsmaßnahmen oder durch andere gesetzliche Vorgaben wie das Gebäudeenergiegesetz.

Ergebnisse

Die zentralen Ergebnisse sind in Kürze wie folgt:

  • Die Planung zeigt besonders gute Voraussetzungen für ein klimafreundliches Wärmenetz im Zentrum von Alling. Hier wird die Machbarkeit eines Wärmenetztes konkreter vom Gemeinderat betrachtet. Weitere Eignungsgebiete befinden sich in Biburg sowie im Gewerbegebiet.
  • Gebäude außerhalb der Eignungsgebiete können künftig insbesondere durch „Luft-Wärmepumpen und Pellets ggf. in Verbindung mit Solarthermie versorgt werden. Für Eigenheimbesitzer ist wichtig zu wissen: Ein Umbau des Gasnetzes zu einem Wasserstoffkernnetz im Raum München ist geplant, die tatsächliche Verfügbarkeit für Privathaushalte ist jedoch noch ungeklärt. 
  • Aktuell werden rund 40% der Gebäude mit Öl und 35% mit Gas beheizt. Mehr als die Hälfte der Gebäude gelten als wenig energieeffizient. Für sowohl eine Reduktion des CO2-Abdrucks als auch zur allgemeinen Energiekostensenkung bleiben Heizungs- und Dämmungsmaßnahmen daher besonders wichtig. 

 

 

Kommunale Wärmeplanung (KWP)

Die Gemeinde Alling gehört zu den ländlichen Vorreitern Deutschlands in Sachen Wärmewende und damit auch in dem Projekt der Kommunale Wärmeplanung. Gemeinsam mit dem Unternehmen GP JOULE entwickelt die Gemeinde Alling bereits ein mögliches Wärmenetz im Zentrum von Alling.

Um dem Ziel einer klimafreundlichen und sozialverträglichen Wärmewende gerecht zu werden, hat die Gemeinde Alling ebenfalls GP JOULE beauftragt eine Kommunale Wärmeplanung (KWP) zu entwickeln. Diese ist im Rahmen des Wärmeplanungsgesetzes von der Bundesregierung vorgeschrieben, unabhängig davon, ob bereits Wärmenetze bestehen oder geplant sind.

Der Kommunale Wärmeplan überprüft, ob es noch weitere Möglichkeiten gibt, klimafreundliche Wärme im Gemeindegebiet Alling zu erzeugen. In dieser Planung wird ebenfalls auf die Gebäude geschaut, die nicht bei dem aktuell angestoßenen Wärmenetz eingeplant werden können. Die Wärmeplanung schaut hier nach möglichen Erweiterungen des Wärmenetz oder alternativen, dezentralen Heizmethoden.

Bundesweit werden durch die Kommunale Wärmeplanung auf Gemeindeebene Wege und Möglichkeiten aufgezeigt, um das Ziel einer klimaneutralen Wärmeversorgung bis 2045 zu erreichen. Ziel ist es – unter Berücksichtigung der spezifischen örtlichen Gegebenheiten – die Möglichkeiten der Gemeinde für den Einsatz erneuerbarer Energien zur Wärmeerzeugung zu bestimmen und zu berechnen. Dabei soll die Planung

  • ökonomisch,
  • effizient und
  • sozialverträglich umgesetzt werden.

Um mehr über die Kommunale Wärmeplanung zu erfahren und sich aktiv einzubringen, laden wir alle Interessierten herzlich ein, sich im Rahmen unserer Bürgerversammlung im Oktober über das Projekt zu informieren. GP JOULE und die zuständigen regionalen Ansprechpartner stellen die Planung vor und stehen mit Kompetenz für Fragen zur Verfügung. Die Termine werden über das Gemeindeblatt und an dieser Stelle auf der Homepage veröffentlicht.

Gefördert von der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI)

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert die Bundesregierung seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

  • So profitiert die Gemeinde von der Kommunalen Wärmeplanung
  • Wie es im Anschluss an die KWP weitergehen kann
  • Umsetzung der KWP mit dem Unternehmen GP JOULE CONSULT
  • Weitere Informationen zur KWP