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Unser Beitrag zur Energiewende

Der Landkreis Fürstenfeldbruck hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2030 seinen Energiebedarf ausschließlich aus Erneuerbaren Energien zu decken. Alling wirkt mit vorzeigbaren Maßnahmen an der Energiewende mit!

Zur Unterstützung der Energiewende wurde im Jahr 2001 der Verein ZIEL 21 gegründet. Das "Zentrum Innovative Energien im Landkreis Fürstenfeldbruck" ist ein Netzwerk aus Kommunen und Wirtschaft. Die Gemeinde Alling ist seit Anbeginn Mitglied. Seit 2010 arbeitet Alling zudem an der Erstellung des Klimaschutzkonzeptes im Landkreis mit.

Drei Säulen sollen die Energiewende tragen: Energieeinsparung, Nutzung Erneuerbarer Energien und Nutzung aller heimischen Ressourcen. Unsere Gemeinde trägt vor allem durch Energieeinsparungen und effiziente Energienutzung zu diesem Ziel bei. 

 

 

Energieeffizienz in Gemeinde-Gebäuden

Bei der Sanierung des Rathauses im Jahre 2006 wurde auf eine kontrollierte Wohnraumlüftung geachtet. Die erneuerten Fenster sind wärmegedämmt. Ein intelligentes Heizsystem sorgt für sinnvolle Temperierung der Räume. In den Neubauten der Gemeinde, wie dem Feuerwehrhaus Biburg (2008) und dem Bauhof (2007/2008) sind bis zu 80 % Energieeinsparung durch Wärmepumpen möglich geworden. Die Photovoltaikanlagen auf dem Bürgerhaus (ebenso wie auf vielen Privathäusern) arbeiten effektiv. 

Auch in den Bürgerhäusern sorgt eine intelligente Heizungssteuerung für sinnvolle Raumtemperierung. Die Fluchtwegs- und Sicherheitsbeleuchtungen wurden auf LED umgerüstet. 

Energiekonzept für Sporthalle, Schule und Kindertagesstätten

Die generalsanierte Sporthalle (2012/2013) stellt zusammen mit dem Neubau der Kinderkrippe (2013), der erweiterten Grundschule (2006) und dem Kinderhort (2006) ein effizientes und zukunftsweisendes Energiekonzept bereit: Die Energieversorgung für diese Gebäude ist in drei Komponenten aufgeteilt. Die Grundversorgung für Warmwasser erfolgt mit einem Blockheizkraftwerk, das zudem Strom erzeug. Der wird direkt in das Netz der Schule für den Eigenverbrauch eingespeist. Mit der Abwärme wird der Warmwasserboiler für die Duschen der Sporthalle aufgeheizt. Die Beheizung von Sporthalle, Schule, Hort, Kindergarten und Kinderkrippe wird mit Wärme der Grundwasserwärmepumpe versorgt. Für besonders kalte Tage steht ein Spitzenlastkessel als Gasbrennwertgerät bereit, der den restlichen Wärmebedarf der Sporthalle deckt. Die Sporthalle ist mit hochwertigster Dreifachisolierverglasung mit integriertem Sonnenschutz versehen. Fassaden- und Dachwärmedämmung schützen vor Wärmeverlust im Winter und halten ebenso die Hitze im Sommer ab. Die Beleuchtung ist modernsten energetischen Qualitätsansprüchen angepasst, durch Bewegungsmelder, Dimmer und energiesparende Leuchtmittel mit elektronischen Vorschaltgeräten. 

Energiesparende Straßenbeleuchtung

Die Straßenbeleuchtung im gesamten Gemeindegebiet wird abschnittweise auf energiesparende LEDs umgerüstet. Holzhausen ist schon komplett mit neuen Leuchten versehen. Im Hauptort sind es die Griesstraße (zwischen ST2069 und Parsbergstraße), die Pfarr- und die Pschorrgasse, Gilchinger Straße und Hoflacher Straße, Kreuzstraße und Hirtenstraße und Am Kirchberg.