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Lebensretter an der Sporthalle

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Automatischer Defibrillator öffentlich zugänglich am Hartplatz 

Kürzlich im Gemeinderat vorgeschlagen, beschlossen und sofort umgesetzt: Außen der Sporthalle ist jetzt ein Defibrillator angebracht. Gut sichtbar und zugänglich auf der Hartplatz-Seite ist er an der Wand montiert. Zweiter Bürgermeister Hans Friedl (MdL) (rechts) und Sportreferentin Ingrid Schilling (Mitte) begutachteten das Gerät, das Hausmeister Krzysztof Weiss (links) installiert hatte. Mit einer einfachen Drehung lässt sich die Haube öffnen. Es ertönt sogleich ein lauter Alarm. Er soll vor Vandalismus schützen – jedoch im Ernstfall niemanden abhalten. Wie der Defi zu bedienen ist, wird von einer ruhigen Stimme eindeutig erklärt. Es muss nichts gelesen werden. Das Gerät verfügt über einen „Kindermodus“ mit schwächeren Impulsen. Der Knopf mit einem Baby ist schnell erkennbar. „Der Defi ist für Laien konzipiert und kann auch im Notfall, wenn man aufgeregt ist, von jedem bedient werden. Man kann nichts falsch machen!“ betont Hans Friedl. Ingrid Schilling sieht damit noch mehr Sicherheit für unsere BürgerInnen, ob jung oder alt. „Gerade in Corona-Zeiten hat sich der Platz vor der Sporthalle zu einem beliebten Freizeit- und Sporttreff entwickelt. Der für jeden zugängliche Defi macht hier absolut Sinn“, findet sie. Weitere Defis gibt es im Sanitätsraum der Sporthalle, an der Seitenwand links des Allinger Feuerwehrhauses, sowie im Biburger Feuerwehrhaus.

Defibrillator – was ist das?

Ein „Defi“ – genauer gesagt ein automatisierter externer Defibrillator (AED) wird eingesetzt, wenn ein Bewusstloser wiederbelebt werden muss.  Wenn Sie keine oder eine stark abnormale Atmung wahrnehmen, benutzen Sie den Defi zum Reanimieren des Herzschlags. Der Apparat analysiert dabei selbstständig, ob ein Stromstoß überhaupt sinnvoll ist. Man kann also nichts falsch machen und sollte nicht zögern ihn anzuwenden. Minuten können über Leben und Tod entscheiden.

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