Panel öffnen/schließen

Schulhund Aimee

Die Allinger Grundschullehrerinnen haben eine „Kollegin“ auf vier Beinen.

Kurzhaarcollie Aimee ist seit Kurzem geprüfter Schulhund. Lehrerin Ursula Stein ist ihr Frauchen. Ursula Stein wollte einen jungen Hund als Gefährten haben. Sie hatte sich gründlich informiert und sich für diese besonders kinderfreundliche Rasse entschieden. Die Schulhundeausbildung begann bereits im Oktober 2018. Jeden Sonntag haben die beiden den Unterricht besucht, nun können sie stolz das Zertifikat „geprüfter Schulhund und geprüfte Schulhundführerin“ vorweisen. „Aimee ist sanft und gelassen“, steht zum Beispiel in Aimees Zeugnis, und „sie ist offen für neue Übungen und mit Freuden bei der Arbeit“.

 

Warum ein Schuldhund?

Dafür weiß Ursula Stein viele Gründe, die durch verschiedene Studien belegt sind. „Die Anwesenheit eines Schulhundes wirkt sich positiv auf einzelne Kinder und auch auf den Klassenverband aus. Aimee geht unvoreingenommen und freundlich auf alle zu. Das stärkt das kindliche Selbstbewusstsein. Wer keine eigenen Haustiere hat, kann Erfahrungen im respektvollen und achtsamen Umgang sammeln, und evtl. Ängste abbauen. Die Lernatmosphäre wird positiv beeinflusst: Die Kinder verhalten sich ruhiger, die Aufmerksamkeit richtet sich vermehrt nach vorne. Im Umgang mit dem Hund lernen die Kinder, Regeln einzuhalten, einfühlsam und rücksichtsvoll zu sein, sich deutlich auszudrücken, und sich gegenseitig anzuerkennen. Das Gelernte kann sich zukünftig nicht nur in der Mensch-Tier-Beziehung, sondern auch zwischenmenschlich positiv auswirken.

 

 

Weitere Nachrichten