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Feuerwehrfahrzeug fit für die Zukunft

Das „älteste“ Fahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Alling stammt aus dem Jahr 1991. Der Gemeinderat hat beschlossen, es durch Modernisieren für weitere Jahre leistungsfähig zu machen.

Das Fahrzeug zu „ertüchtigen“ – so nennt das der Fachmann– hat ca. 25.000 EUR gekostet. Die Anschaffung eines neuen Fahrzeuges hingegen hätte mit ca. 350.000 EUR zu Buche geschlagen.

Der 2. Kommandant Andreas Kiemer hat sich intensiv mit der Ertüchtigung befasst. Was muss umgebaut, was ergänzt werden, damit das Fahrzeug für die Zukunft einsatzfähig bleibt? Eine Spezialfirma in Landau hat den Fahrzeugumbau durchgeführt. Andi Kiemer erläutert uns die wichtigsten Maßnahmen:

Die Blaulichtanlage wurde um Front- und Heckblitzer und eine Heckwarneinrichtung ergänzt. Somit ist das Fahrzeug wesentlich besser sichtbar. Am Heck ist ein neuer Lichtmast zur Ausleuchtung der Einsatzstellen angebracht. Die Innenausstattung wurde neu geordnet und befestigt, so dass die Feuerwehrler im Einsatz schnell und einfach an die Ausrüstung kommen. Zudem gibt es sogar Platz für weitere Gerätschaften. Über 300 Meter zusätzliches Schlauchmaterial erhöhen die Reichweite bei Löscharbeiten. Eine Tauchpumpe für Hochwassereinsätze steht zur Verfügung, und zwei sogenannte Hydroschilder konnten nachgerüstet werden: Damit können 7 Meter hohe und 10 Meter breite Wasserwände erzeugt werden, die bei Bränden nebenstehende Gebäude schützen. Die Umfeldbeleuchtung wurde erneuert und auf LED umgerüstet – ebenso wie das Stativ und die Innenbeleuchtung.

Bürgermeister Röder sieht die Entscheidung des Gemeinderates als gute Alternative zur Neuanschaffung: „Das modernisierte Fahrzeug ist nun für weitere Jahre leistungsfähig – für die Sicherheit der Feuerwehrler bei Einsätzen, ebenso wie die Sicherheit und rasche Hilfe für unsere Bürger/innen.“

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